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Aktuell:

Warum Schildkröten schneller sind als Hasen   17.02.2010
Aus der Fabel des griechischen Dichters Aesop:
Der Hase und die Schildkröte beschliessen, um die Wette zu laufen. Der selbstsichere Hase denkt, das Rennen bereits gewonnen zu haben und rastet unterwegs unter einem Baum. Als er wieder aufwacht ist die Schildkröte zu seiner Überraschung bereits am Ziel.

Quelle: io new management Nr.4/2009


So verhindern Sie Kommunikation   17.02.2010
Airbag-Rhetoriker Eine beliebte Methode, den anderen mundtot zu machen: Airbag-Rhetorik - leere Worte, nur warme Luft. Der Sprechende will ...

Airbag-Rhetoriker Eine beliebte Methode, den anderen mundtot zu machen: Airbag-Rhetorik - leere Worte, nur warme Luft. Der Sprechende will ablenken, sich vor Gegenfragen schützen. Er bläht seine Aussagen auf, damit sie nicht erfasst oder hinterfragt werden können oder um sich vor einer Konfrontation zu schützen. Airbag-Rhetoriker produzieren einen Wortschwall und hören nicht zu - Gedankenaustausch unerwünscht. Beispiele:"Wenn die Angelegenheit mit gesundem Menschenverstand angegangen wird und alle am gleichen Strick ziehen, so ist dies gewiss der erste Schritt in die richtige Richtung."

Fussball-Rhetoriker Täuschen, ausweichen, angreifen, zurückweichen - das sind die Merkmale der Fussball-Rhetorik. Sie ist nach Sepp Blatter benannt, der bekannt ist für die Beherrschung der Kunst des Nichtantwortens. Frage an Blatter, als er sich vor seiner Wiederwahl als Fifa-Präsident mit schweren Vorwürfen konfrontiert sah: "Sind Sie in vier Jahren noch Präsident?" Anwort:"Ich bin überzeugt. Sicher ist man nie. Doch bin ich zuversichtlich."

Quelle: www.rhetorik.ch, Handelszeitung Nr.35/2008, Management

 

Alles warme Luft   17.02.2010
Was oft gesagt wird - und was es bedeutet.


Was oft gesagt wird - und was es bedeutet.

"Ihr Konzept hat eine Reihe von durchaus interessanten Ansätzen." Im Klartext "Ihr Konzept ist leider völlig unbrauchbar."

"Bei Bedarf kommen wir gerne auf Ihr Angebot zurück." Im Klartext "Wir werden uns nie mehr bei Ihnen melden - aber das möchten wir Ihnen so nicht sagen."

"Sie dürfen davon ausgehen, dass wir kurz vor dem Turnaround stehen." Im Klartext "Es geht uns ziemlich mies."

"Wir bleiben in Kontakt." Im Klartext "Ich bin froh, haben wir nichts mehr miteinander zu tun."

Quelle: Patrick Rohr, Handelszeitung Nr.35, Management

 

9 Regeln für den Misserfolg   09.12.2009
von David Bossart
Die Management-Literatur ist voll von Tipps zum Erfolg. Wie viel sie wert sind, mag die aktuelle Krise illustrieren. Darum ...

von David Bossart
Die Management-Literatur ist voll von Tipps zum Erfolg. Wie viel sie wert sind, mag die aktuelle Krise illustrieren. Darum kehren wir die Frage für einmal um: Was muss ich tun, um mein Unternehmen erfolgreich an die Wand zu fahren? Möglicherweise ergibt dieser Ansatz gültigere Antworten für den Erfolg:

  • 1. Folgen Sie dem natürlichen Hang zur Trägheit.
  • 2. Pflegen Sie TINA-Argumente (TINA = There Is No Alternative).
  • 3. Bleiben Sie im Erfahrungsgefängnis.
  • 4. Setzen Sie auf den Tunnelblick des Spezialisten.
  • 5. Setzen Sie voll auf Technik, im Glauben, dass Technik uns die Probleme löst.
  • 6. Machen Sie immer das Offensichtliche wie alle anderen.
  • 7. Vertrauen Sie dem Charisma heroischer Leader.
  • 8. Vernachlässigen Sie die Werte der Mitte. Ohne die gesellschaftliche Mitte haben Sie nur noch die abgehobene Oberschicht und die gleichgültige Unterschicht.
  • 9. Missachten Sie bei Mitarbeitenden die 80:20-Regel, die besagt, dass 20% der Mitarbeitenden für 80% des Umsatzes verantwortlich sind. Verlieren Sie die Besten, haben Sie bald eine Loser-Equipe.


Quelle: David Bossart, GDI, Swiss Economic Forum Magazin Nr.1, Mai 2009

 

5 Generationen auf dem Arbeitsmarkt   10.11.2009
Auf dem Arbeitsmarkt geht man von fünf aktiven Generationen aus. Das demografische Quintett im Überblick von den ältesten zu den jüngsten.

Auf dem Arbeitsmarkt geht man von fünf aktiven Generationen aus. Das demografische Quintett im Überblick von den ältesten zu den jüngsten.