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Mediation

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Mediation ist eine heute weitverbreitete Bezeichnung für Konflikt-Management, Konfliktbewältigung. Es ist für eine Unternehmung durchaus möglich, auf den Begriff Mediaton zu verzichten und entsprechend den Mediator als Mentor, Gesprächspartner für die Bewältigung einer inner- oder ausserbetrieblichen Konfliktsituation einzusetzen.

Mediation wofür:

Das Ziel einer Mediation ist:
die Konfliktparteien darin zu unterstützen, die Situation der gegenseitigen Anschuldigungen zu verlassen, den engen Blickwinkel des "Recht Habens" zu erweitern ein bestehendes Problem zukunfts- und ergebnisorientiert anzupacken, zu lösen.

Anwendungsmöglichkeiten:

    Betriebsinterner Konflikt zwischen:
  • einzelnen Personen
  • Teams
  • Organisationseinheiten

Konflikt zwischen Unternehmen
Konflikt zwischen Unternehmen und Behörden
Konflikt zwischen Arbeitgebe- und Arbeitnehmer-Vertretungen
Konflikt zwischenBehörden und öffentlichen Ansprechs-/Interessensgruppen

Nutzen der Mediation:

  • Sie ist aussergerichtlich.
  • Sie folgt keinen starren Regeln.
  • Sie ist in der Regel kostengünstig.
  • Die Vermittlungsperson (Mediator) ist neutral, allparteilich.
  • Wirtschaftliche, rechtliche, aber auch emotionale Aspekte werden gleichwertig miteinbezogen.


Voraussetzungen / Vorgehen

  • 1. Die Parteien wollen freiwillig gemeinsam eine klare Lösung des Konfliktes erarbeiten mit der Unterstützung einer neutralen Drittperson (Mediator / Mediatorin), die selbst keine Entscheidungskompetenz hat.
  • 2. Die Konfliktparteien einigen sich auf die Person des / der Mediators / Mediatorin.
  • 3. Der Mediator führt mit den Betroffenen Vorgespräche und schlägt eine Vorgehensweise vor. Diese kann mit einer Kostenschätzung schriftlich in Vertragsform fixiert werden.
  • 4. Abwicklung der Mediation gemäss dem genehmigten Vorschlag.
  • 5. Vereinbarung, falls sinnvoll schriftlich, über die getroffene Lösung mit Realisierungsplan, Verantwortlichkeiten und Kontrollmodus.


Weitere Hinweise:

Die Dauer der Mediation hängt von der Komplexität des Konfliktgegenstandes und der Anzahl Beteiligter ab.

Oft ist es sinnvoll eine Co-Mediation anzustreben, d.h. 2 oder deren mehrere Mediatoren einzusetzen.

Es ist möglich, sofern von den Parteien gewünscht, dass ihre Anwälte bei den Mediationsgesprächen anwesend sind und konsultiert werden können.


 
Aktuell:

Intensiver leben   30.08.2010
Du kannst Dein Leben nicht verlängern und Du kannst es auch nicht verbreitern. Aber Du kannst es vertiefen!
Gorch Fock (1880-1916)


Geflügelte Worte   12.05.2010
"Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut."

"Die Zukunft ist auch nicht mehr, was sie früher einmal war."

Karl Valentin (1882 - 1948)


Beziehungspflege statt Networking   17.02.2010
Nicht die Anzahl Kontakte zählt, sondern ihre Qualität. Lesen Sie, wie Sie dies ...

Nicht die Anzahl Kontakte zählt, sondern ihre Qualität. Lesen Sie, wie Sie dies erreichen:
  • Konzentrieren Sie sich auf die Menschen.
  • Wenn Sie Menschen für sich gewinnen, haben Sie auch Vertrauen aufgebaut für eine geschäftliche Beziehung.
  • Sammeln Sie nicht Visitenkarten. Verteilen Sie nur auf ausdrücklichen Wunsch ihre eigene.
  • Sagen Sie, Sie würden die Koordinaten per E-Mail senden. Dadurch rufen Sie sich aktiv in Erinnerung. Der Kommunikatinskanal ist etabliert.
  • Höre Sie gut zu. Lassen Sie ihr Gegenüber zur Geltung kommen. Zeigen Sie Interesse durch Fragen.
  • Geben Sie etwas von sich Preis.
  • Manchmal helfen S.A.F.E.-Fragen
    S = Fragen zur Situation
    A = Fragen zu Aktivitäten (geschäftliche, private, Hobbies)
    F = Fragen zu Freunden, Familie, Bekannten
    E = Fragen zur Aktualität (Aschewolke, WM, Eurokrise)
  • Geniessen Sie das „Beziehungen pflegen“.
  • Entfernen Sie sich, wenn Sie genug davon haben.

 

Worthülsen   17.02.2010
Was oft gesagt wird - und was es bedeutet.


Was oft gesagt wird - und was es bedeutet.

"Ihr Konzept hat eine Reihe von durchaus interessanten Ansätzen." Im Klartext "Ihr Konzept ist leider völlig unbrauchbar."

"Bei Bedarf kommen wir gerne auf Ihr Angebot zurück." Im Klartext "Wir werden uns nie mehr bei Ihnen melden - aber das möchten wir Ihnen so nicht sagen."

"Sie dürfen davon ausgehen, dass wir kurz vor dem Turnaround stehen." Im Klartext "Es geht uns ziemlich mies."

"Wir bleiben in Kontakt." Im Klartext "Ich bin froh, haben wir nichts mehr miteinander zu tun."

Quelle: Patrick Rohr, Handelszeitung Nr.35, Management

 

5 Generationen auf dem Arbeitsmarkt   10.11.2009
Auf dem Arbeitsmarkt geht man von fünf aktiven Generationen aus. Das demografische Quintett im Überblick von den ältesten zu den jüngsten.

Auf dem Arbeitsmarkt geht man von fünf aktiven Generationen aus. Das demografische Quintett im Überblick von den ältesten zu den jüngsten.